Wo bleibt die freie, souveräne Schweiz

Peinliche, unmoralische und verfassungswidrige Szenarien spielen sich nach dem Abstimmungs JA zur Masseneinwanderung ab.
Über ein Jahr ist es her, seit der Souverän Ja zum Stopp der Überbevölkerung in der Schweiz gesagt hat. Der Souverän hat genug. Dem Bundesrat ist es bis heute nicht gelungen, die Verfassungsänderung nach dem Volkswillen umzusetzen. Und die sogenannten bürgerlichen Parteien haben den Ernst der Lage innerhalbe der Schweiz bis heute nicht erkannt.
Der Schweizer Bürger schon. Er möchte bei der Stellensuche nicht ständig hinten anstehen, wenn es um die Vergabe einer Stelle geht, die schlussendlich Ausländervorrang hat. Der Schweizer Bürger möchte weniger Stau auf den Strassen, er möchte eine Wohnung finden, ohne sich in einer Warteschlange aufhalten zu müssen, und ebenso möchte er die Sozialwerke vor ungerechtfertigtem Missbrauch schützen.
Die Bürgerrechte in der Schweiz schwinden massiv. Zu Unrecht! Der Souverän fragt sich, wo sind unsere Rechte abgeblieben, und welchen Job unsere gewählten Volksvertreter und der nicht vom Volk gewählte Bundesrat ausüben, um diese Rechte wieder an die Tagesordnung zu bringen? Der einzige Weg diesem Trend endlich ein Ende zu setzen und dem Schweizer Bürger seine verdienten Rechte und Ansprüche wieder einzuräumen, verlangt einen Stopp der Einwanderung, so wie dies die Artikel der Masseneinwanderungsinitiave fordern.
Die neuesten Zahlen der Zuwanderung im ersten Quartal sind erschreckend und bestätigen, dass die angenommene SVP-Initiative vom 09.02.2014, das einzige Mittel darstellt, um der massiven Zuwanderung in die Schweiz entgegenzuwirken. Rund 23‘000 Ausländer wanderten in den letzten 3 Monaten in unser Land ein. Ich lasse Sie die Rechnung selbst machen, sollte sich dieser Trend bis Ende Jahr weiterführen.
Schade nur, dass weder der Bundesrat noch die FDP/BDP/CVP und SP sich nicht eingestehen können, dass die Masseneinwanderungsinititave der Weg in die einst gelebte freie, unabhängige und souveräne Schweiz ist. Ziel muss es sein, uns vom Diktat von Bruxelles befreien zu können und die Zuwanderung wieder selbst regulieren und steuern können. Es wäre ein Leichtes, diesem Ziel nachzukommen. Es ist eine Frage des Verhandelns. Aber offenbar gibt es für dieses Geschick keine Ausbildung.
Es kommt aber noch schlimmer. Die FDP packt das Problem nicht an den Wurzeln an, sondern möchte dem Souverän eine neue Abstimmung zu den Bilateralen zumuten, in der Hoffnung hier einen Steilpass der Bevölkerung für die Wahlen 2015 zu erwirken. Eine billige Variante.

Ich bin überzeugt, dass Bruxelles genau weiss, was für Schwierigkeiten die Zuwanderung für die Schweiz bedeutet, aber es kümmert sie gänzlich wenig; Hauptsache die Schweiz zahlt für Defizite in Europa; materiell und substantiell. Und unsere Parlamentarier goutieren diese Handhabung. Diesen Machtverhältnissen müssen wir nun endlich ein Zeichen setzen und uns wieder vermehrt für die freie, unabhängige und souveräne Schweiz einsetzen. Denn eines ist Gewiss: Freiheit und Unabhängigkeit sind unbezahlbar. Man lebt es im Erfolgsmodus. Caroline Mall, Landrätin und Nationalratskandidatin SVP Reinach